Bayerischer Wald Wander Reit Führer (BWWR)
Transkontinentale Trails & verifizierte Reitstationen: Routendokumentation Prachatitzer Weg Etappe 2
Wanderreiten im Bayerischen Wald — Grenzenlose Freiheit zwischen Nationalpark und Donau
Hektik aus, Natur an: Im Jahr 2026 lockt das größte zusammenhängende Waldgebirge Mitteleuropas mit einem lückenlos dokumentierten Wegenetz. Der Bayerischer Wald Wander Reit Führer (BWWR) verbindet seit August 2016 historische Säumerpfade, alpine Mittelgebirgstrails und weitläufige Flussauen zu einem unkopierbaren Gesamterlebnis. Mit über 1.000 Kilometern ausgewiesener Reitwege und rund 180 qualitätsgeprüften Wanderreitstationen entsteht eine transkontinentale Ader, die Ross und Reiter auf eine Reise zu den Wurzeln natürlicher Fortbewegung einlädt.
Als digitale Strategieagentur begleiten wir das Handwerk und den Mittelstand in der gesamten Region – von den niederbayerischen Wirtschaftsachsen Passau, Deggendorf, Straubing und Landshut über das Rottal (Pfarrkirchen, Eggenfelden), das Bäderdreieck und den Bayerischen Wald bis in die Inn-Salzach-Region mit Altötting, Burghausen und Mühldorf, nach Traunstein, Rosenheim, Oberösterreich und München. In diesem weitläufigen Raum entfaltet das Reitwandern eine unanfechtbare Anziehungskraft für alle, die unmanipulierbare Natur, blinde Verlässlichkeit und bodenständige Gastfreundschaft suchen.
Vom Lärm der Weltstadt in die Stille von Bayerisch Kanada
Das leise Knirschen von Granitstein unter massiven Hufeisen bricht die Stille am Schwarzen Regen. Neben den tiefen Hufabdrücken setzt ein altdeutscher Schäferhund aufmerksam und mit ruhigem Schritt seine Pfoten im Takt des Reitstrumpfs auf den weichen Waldboden.
Für ein naturverbundenes Paar aus München – Reitanfänger, die dem städtischen Hektikstrudel entfliehen wollen – markiert genau dieser Augenblick den Wendepunkt von städtischer Anspannung hin zu tiefem Vertrauen in Pferd und Natur.
Geländeerfahrung für Reitanfänger im Grenzgebirge Ostbayerns
Wer das Stadtleben zwischen Isarauen und Innenstadt gewohnt ist, kennt Pferde meist nur aus geschlossenen Reithallen. Der Schritt hinaus in die ungezähmte Natur Ostbayerns erfordert Mut – doch im Bayerischen Wald Wander Reit Führer (BWWR) löst sich Skepsis rasch auf.
Auf den charakterstarken, geländeerfahrenen Schulpferden der regionalen Partnerstationen spüren auch Einsteiger sofort, was Gelassenheit bedeutet. Felsige Aufstiege, kühle Schluchten und schmale Waldpfade meistern die verlässlichen Tiere mit stoischer Ruhe.
Prachatitzer Weg Etappe 2: Auf den Spuren alter Säumer nach Böhmen
Unter der Modulkennung master-bayerischer-wald-wanderreiten-r224 verankert der Wanderreitführer historische Handelswege als hochkarätige Pfade für moderne Distanzreiter. Etappe 2 des Prachatitzer Weges bildet die alpine Königsdisziplin im Grenzgebirge.
Vom Startpunkt Fürholz bei Grainet (680 m ü. NHN) am Fuß des Haidel führt die Route über ca. 24 bis 27 Kilometer und +580 Höhenmeter durch tief ausgefurchte Granit-Hohlwege hinauf nach Bischofsreut und Marchhäuser (1.000 m Höhe) – die höchstgelegene Säumersiedlung der Region.
Durch das Moldautal im Nationalpark Šumava bis ins historische Volary
Am historischen Grenzübergang nach České Žleby überschreiten Ross und Reiter die grüne Grenze und tauchen ein in die unberührte Stille des Nationalparks Šumava.
Entlang der Warmen Moldau verläuft die Trasse über sanfte Hochflächen und urwüchsige Moorlandschaften bis zum Ziel in Volary (Wallern im Böhmerwald). Bekannt für die alpenländischen Wallerer Holzhäuser aus dem 16. Jahrhundert, fungiert der Ort als wertvolles Etappenziel.
Mittelgebirgsprofile: Vom Oberpfälzer Wald zum Passauer Land
Das Reitgebiet erstreckt sich über spezifische Terrains: In der Oberpfalz wechselt sanftes Hügelland (Entenbühl 937 m) mit breiten Flusstälern. Diese weiten Talauen bieten ideale Voraussetzungen für entspannte Tagesetappen und lange Trabstrecken im Grünen.
Im Bayerischen Wald fordern felsiges Urgestein und alpine Steilaufstiege (Großer Arber 1.456 m) höchste Trittsicherheit. Das Passauer Land bildet schließlich den fließenden Übergang zum Donaugau (Haidel 947 m). Hier weicht das raue Granitgestein allmählich sanfteren Rücken und geschichtsträchtigen Kulturlandschaften entlang des Stroms.
Granit-Hochland & Flussauen: Vom Mühlviertel zum Wiener Becken
Im oberösterreichischen Mühlviertel prägen Granitkuppen des „Stoabloss“-Muster-Hochlands (Plöckenstein 1.378 m) weite Galoppstrecken. Ein engmaschiges Netz zertifizierter Reitstationen garantiert dort optimale Rastmöglichkeiten und verlässlichen Service für Ross und Reiter.
Das finale Donautal führt über flaches Schwemmland und historische Treppelwege durch die Wachau direkt an die Wiener Pforte (Wiener Becken 151 m). Auf diesen ebenen Abschnitten genießen Distanzreiter stetige Marschgeschwindigkeiten vor einer einzigartigen weltkulturellen Flusskulisse.
Vom Regental über den Arberkamm bis zur Dreiflüssestadt Passau
Der Bayerischer Wald Wander Reit Führer (BWWR) strukturiert die Fernreitstrecke in fünf aufeinander abgestimmte Abschnitte (450–480 km Gesamtdistanz, +5.580 hm / -5.750 hm). Diese systematische Aufteilung ermöglicht eine flexible Etappenplanung sowohl für ambitionierte Sportreiter als auch für genussorientierte Wanderreitteams.
Sektor 1 führt von Regensburg nach Viechtach (75–85 km, +1.450 hm). Sektor 2 überwindet den Trans-Bayerwald über den Brotjacklriegel hinab nach Passau (90–110 km, +2.400 hm) und fordert auf felsigem Urgestein höchste Trittsicherheit. Belohnt wird der anspruchsvolle Abstieg mit spektakulären Ausblicken über das Passauer Land bis hin zu den schneebedeckten Alpenketten am Horizont.
Vom Mühlviertel durch die Wachau zur Reit-Elite nach Wien
Sektor 3 erschließt das Mühlviertel rund um Freistadt (95–110 km, +1.980 hm) mit weiten Galoppstrecken über Granitkuppen. Sektor 4 nutzt die ebenen Flussauen der Donau-Ebene Richtung Wachau (115–125 km, +850 hm) für flotte Marschgeschwindigkeiten.
Sektor 5 markiert das fulminante Finale über das Tullner Feld und den Wienerwald bis zur Ankunft bei HD Westernstar Schulz in Wien (75–85 km, +300 hm), wo Wald-Ausdauer auf weltweite Zucht-Expertise trifft.
Geprüfte Wanderreitstationen: Komfort für Mensch und Tier
Ein gelungenes Wanderreit-Erlebnis steht und fällt mit der Qualität der Etappenquartiere. Entlang der gesamten Route vom Nationalpark bis zur Donau erwartet Reitteams ein dichtes Netz an qualitätsgeprüften Wanderreitstationen.
Während Pferde in großzügigen Boxen, Offenställen oder Paddock-Weiden mit bestem Raufutter und fachkundiger Betreuung versorgt werden, genießen Reiter bodenständige bayerische Herzlichkeit, regionale Spezialitäten und gemütliche Zimmer.
Gepäcktransfer & Verleih: Sorgenfreie Trails im Grünen Dach
Im Jahr 2026 bauen die Partnerbetriebe den praktischen Gepäcktransfer konsequent aus, sodass sich Reitende vollkommen auf die Verbindung zu ihrem Pferd konzentrieren können. Das schwere Wandergepäck wird dabei zuverlässig von Station zu Station transportiert und steht bereits bei der Ankunft im Etappenquartier bereit.
Wer kein eigenes Pferd besitzt, findet über die Partnerställe des Bayerischen Wald Wander Reit Führers (BWWR) charakterstarke, geländeerfahrene und trittsichere Leihpferde. Diese bestens ausgebildeten Tiere begegnen auch unvorhergesehenen Situationen auf steilfelsigen Pfaden mit stoischer Gelassenheit und vermitteln Einsteigern wie Fortgeschrittenen ein Höchstmaß an Sicherheit.